Informationen Investmentfonds

Wie funktioniert ein Investmentfonds

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Ein Investmentfonds bündelt die Investment-Kapazität einer Vielzahl von Anlegern, die die Höhe ihrer Einlage individuell festlegen können. Der sich daraus ergebende Gesamtbetrag wird dem Fondsmanagement anvertraut, das es nach den Grundsätzen der Risikostreuung verwaltet: Das Geld wird nach festgelegten Grundsätzen in unterschiedliche Wertpapiere investiert - Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Geldmarktpapiere etc. — und im Sinne einer permanenten Risiko-/Rendite-Optimierung verwaltet. Eine Alternative stellen die offenen Immobilienfonds  dar. An den Fonds hält der Anleger eine bestimmte Anzahl von Anteilen (vom Gesetzgeber als "Sondervermögen" bezeichnet), die sich nach der Höhe seiner Einlage richtet.

Der Gesamtwert des Sondervermögens (= Fondsvolumen bzw. "NAV = Net Asset Value") verändert sich positiv durch neue Einlagen der Anleger und durch erwirtschaftete Gewinne bzw. negativ durch Rückerstattung von Anlegeranteilen oder Verluste.

Aufnahme oder Rückgabe von Sondervermögensanteilen haben jedoch keinen Einfluss auf den Wert des einzelnen Anteils.


Welche Fondstypen stehen zur Auswahl


Grundsätzlich wird zwischen offenen und geschlossenen Investmentfonds unterschieden. Während bei offenen Fonds jederzeit weitere Anteile ausgegeben werden können, ist die Anzahl der ausgegebenen Anteile bei einem geschlossenen Fonds limitiert.
Weiterhin lassen sich Investmentfonds in Publikumsfonds und Spezialfonds unterteilen. An Publikumsfonds kann sich jedermann beteiligen; Spezialfonds hingegen sind meist institutionellen Anlegern wie Banken und Versicherungen, Unternehmen oder einer aus maximal 10 Teilnehmern bestehenden Anlegergruppe - z. B. einer Vermögensverwaltung - vorbehalten. Spezialfonds sollten nicht mit Spezialitätenfonds verwechselt werden: Letztere sind lediglich auf die Anlage in bestimmten Branchen oder Sektoren spezialisiert.
  • Bei Aktienfonds wird das Fondsvermögen vollständig oder überwiegend in Aktien investiert. Der Anteilsbesitzer ist damit an der Substanz und den Erträgen der entsprechenden Aktiengesellschaften beteiligt.
  • Bei Immobilienfonds wird das Kapital überwiegend oder ganz in Grundstücken und Gebäuden angelegt. Der Wert des Fondsvermögens resultiert aus Mieteinnahmen und Wertsteigerungen der Objekte.
  • Bei Rentenfonds liegt der Anlageschwerpunkt bei festverzinslichen Wertpapieren mit langer Laufzeit.
  • Bei Geldmarktfonds wird das Geld in festverzinsliche Wertpapiere mit kurzer und mittlerer Laufzeit angelegt.
  • Bei Dachfonds, einer erst seit 1999 in Deutschland zugelassenen Form von Investmentfonds, wird das Fondsvermögen in Anteilscheine anderer Investmentfonds investiert. Damit lassen sich wiederum Schwerpunkte auf bestimmte Anlagekategorien legen - Aktien, verzinsliche Wertpapiere, gemischt etc..

Hinweise zu Wertpapieren

Hinweis: Die dargelegten Informationen stellen keine Aufforderung zur Anlage- und Abschlussvermittlung, Platzierungsgeschäfte oder Anlageberatung von/über Finanzinstrumente dar. Die Informationen hegen trotz aller Sorgfalt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Ferner bieten diese Informationen keine Entscheidungshilfen für wirtschaftliche, rechtliche, steuerliche oder andere Aspekte einer Beratung und können keine anleger- und anlagegerechte Beratung durch einen Berater ersetzen.

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